Das Schloss Rapperswil ist ein begehbares Geschichtsbuch: In seiner rund 700-jährigen Geschichte war es Hochsitz des Hochwächters, Herrschaftssymbol der Habsburger und neue Heimat für einen polnischen Grafen mit seinem Nationalmuseum.
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Wie das Schloss wurde, was es heute ist
Nach zwei Jahren Umbauzeit erstrahlt das Schloss Rapperswil in neuem Glanz. Herzstück des markanten Postkartenmotivs am Oberen Zürichsee ist der von uns konzipierte und realisierte Besuchsrundgang. Die neue Dauerausstellung unter dem Titel «Schloss Rapperswil – Geschichte(n) erleben» bietet eine Zeitreise durch die über 700-jährige Geschichte des Schlosses – kurzweilig, vergnüglich und informativ. In enger Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft und mit Unterstützung eines Historikers haben wir die markantesten Ereignisse und bemerkenswertesten Anekdoten in einen erlebnisreichen Rundgang verpackt: Wie die Habsburger die damalige Burg als strategisches Machtsymbol gegen die Eidgenossen positionierten und als europäisches Pionierprojekt eine Holzbrücke über den See bauten, wie ein polnischer Graf das Schloss ins Polnische Nationalmuseum verwandelte und wie über 70 pflichtbewusste Hochwächter in über 190’000 langen Nächten Schloss und Stadt schützten. Mit ihren Argus-Augen hatten die Hochwächter im Gügelerturm alles im Blick – und Geschichten erlebt, die staunen lassen. Was genau? Das bleibt bis zum Schlossbesuch ein Geheimnis. Nur so viel: Für das neue Schlosserlebnis müssen die Besuchenden keine Nachtschicht schieben wie der Hochwächter. Einfach vorbeikommen und staunen.
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