Die Weltausstellung 2012 in der südkoreanischen Küstenstadt Yeosu stand unter dem Motto «The Living Ocean and Coast». Eine ganz besondere Herausforderung für uns in der Schweiz ohne Meeresanschluss.
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Ein halbe Million Besuchende in drei Monaten
Wie inszeniert man ein Thema – Meere und ihre Küsten – das auf den ersten Blick nichts mit der Schweiz zu tun hat? Wir nahmen uns – im wahrsten Sinne des Wortes – dem Kern der Sache an.
Wir konzipierten und realisierten zusammen mit Tamschick, Nüssli und Habegger den Schweizer Pavillon zum Thema «The Source. It’s in your hands». Die Besuchenden erkundeten die Schweizer Berglandschaft und erkannten deren Bedeutung als Wasserreservoir Europas. Der Pavillon-Rundgang führte durch ein imposantes Alpenpanorama und vorbei an mystischen Quellen. Das Herzstück bildete ein Eisbohrkern aus einem Schweizer Gletscher. 4500-jährig – genauso alt wie Korea. Die Denkanstösse zum verantwortungsvollen Umgang mit Wasser bewegten und berührten: Unsere Inszenierung war eine der meist besuchten Attraktionen auf dem Expo-Gelände. Eine internationale Fachjury zeichnete den Schweizer Pavillon für die beste Interpretation des Themas mit dem EXHIBITOR Magazine’s Expo 2012 Award aus.
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